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Verantwortung im Arbeitsschutz: So funktioniert es


Urheber:in:
DGUV



Verantwortung im Arbeitsschutz: So funktioniert es

Arbeitsschutz ist mehr als eine gesetzliche Pflicht – er ist ein wesentlicher Bestandteil einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. In einer neuen Kurzfilmreihe der BG Verkehr geben sechs Unternehmerinnen und Unternehmer Einblicke, wie sie den Arbeitsschutz in ihrem Betrieb aktiv gestalten. Ihre Erfahrungen zeigen: Eine offene Fehlerkultur, moderne Technik und regelmäßige Schulungen können die Sicherheit im Unternehmen erheblich verbessern.

Fehler als Lernchance begreifen

Ein sicherer Arbeitsplatz entsteht nicht durch strenge Vorschriften allein, sondern auch durch eine offene Fehlerkultur. Kerstin Bode, Inhaberin der Luhmühlener Mulden- und Containerdienste GmbH, setzt genau hier an. Ihre 20 Mitarbeitenden wissen: Wer einen Fehler oder Beinaheunfall meldet, muss keine Sanktionen fürchten. Vielmehr dient jeder Vorfall als Lernmöglichkeit, um zukünftige Unfälle zu vermeiden. „Fehler müssen mit allen Beteiligten aufgearbeitet werden“, betont Bode.

Gute Praxisbeispiele aus der Wirtschaft

Die von der BG Verkehr veröffentlichte Kurzfilmreihe stellt verschiedene Unternehmer vor, die innovative Ansätze im Arbeitsschutz verfolgen:

  • Hilmar Franz (Fred Stemmer Rohstoffe und Verwaltungs GmbH) setzt auf ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS), das den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen strukturiert und transparent gestaltet. Zudem nutzt das Unternehmen auftragsarme Zeiten für intensive Schulungswochen.
  • Markus Böhm (Böhm Güterverkehrs GmbH) sorgt für eine sicherere Fahrt durch frühzeitige Investitionen in Fahrerassistenzsysteme – noch bevor sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Auch die Ruhezeiten seiner Fahrer verbessert er durch Standklimaanlagen in den Lkw.
  • Stefan Weigand (Weigand-Transporte) bezieht seine Mitarbeitenden aktiv in Entscheidungen mit ein. Beispielsweise können Fahrer aus verschiedenen Ausstattungspaketen für ihre Fahrzeuge wählen. Ein Gesundheitsberater steht ihnen zudem beratend zur Seite.

Arbeitsschutz als kontinuierlicher Prozess

Die Praxisbeispiele machen deutlich: Verantwortungsbewusster Arbeitsschutz geht über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus. Unternehmen, die auf eine offene Kommunikation, moderne Technologien und regelmäßige Schulungen setzen, sorgen nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für eine motivierte Belegschaft. Die Kurzfilmreihe der BG Verkehr bietet wertvolle Einblicke und praxisnahe Anregungen für Unternehmen, die ihre Arbeitsschutzmaßnahmen weiterentwickeln möchten.


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